Vielen Dank den
fleißigen HelferInnen aus 7c/d und Klassen 9 und 10!
Die Vergangenheit wurde transparenter und die Opfer der Diktatur bekamen ein Gesicht und einen Namen:
In der Ausstellung wird an die zwei größten Opfergruppen gedacht, die Sinti und Roma und die jüdische Bevölkerung, vor allem die Menschen, die in Worms zu Hause waren. Weiterhin beschäftigt sich die Ausstellung mit ehemaligen Konzentrationslagern aus der näheren Umgebung.
Möglich geworden ist die Ausstellung auch nur durch Sponsoren, die von der Wichtigkeit des Themas überzeugt sind und uns finanziell unterstützt haben.
Die Ausstellung ist als Wanderausstellung gedacht: Das Dokumentationszentrum in Osthofen hat schon sein Interesse bekundet und möchte im Anschluss an die IGS in Kandel die Arbeiten zeigen.
KRIEGSKINDER
Der Fotografen Wolfgang
Reiher begleitet das Projekt mit einigen seiner Bilder: „Ende der Stille“
ist eine Porträtserie, die ebenfalls die Opfer der NS-Zeit zeigt. In einer
ungewöhnlich bestechenden Sichtweise wird die Kriegskindgeneration
gezeigt.
Eine Generation, die Kind war und doch nicht sein konnte, erwachsen wurde und nicht darüber redete, Opfer war und überlebte. Zahlreiche weitere Fotos stammen aus den reichen Beständen der Fotoabteilung des Wormser Stadtarchivs, dessen Mitarbeiterinnen auch beratend zur Seite standen.
Initiative Gesundheit und Arbeit
(IGA)/Unfallkasse Rheinland-Pfalz:
Die Wanderausstellung „Achtung in der Schule“ widmet sich der alltäglichen
Gewalt in Schulen. Sie wendet sich an Kinder und Jugendliche der fünften
bis zehnten Klasse, an die Lehrkräfte und Eltern.
Die Ausstellung zeigt, was Gewalt ist und wie häufig sie in Schulen
vorkommt, wie sich die Betroffenen fühlen und was die Umstehenden denken.
Gefragt wird auch nach Ursachen und dem Einfluss des Schulklimas.
Einen großen Raum nehmen vorbeugende Maßnahmen und
Projekte ein, damit der erste oder der nächste Übergriff verhindert
werden. Es werden Tipps und Anregungen für Veränderungen an der eigenen
Schule gegeben. Denn die Leitbotschaften der Ausstellung sind: „Ich kann
was tun.“ und „Wir können etwas ändern.“